Der Naschmarkt

Freisitz auf dem Naschmarkt

Freisitz auf dem Naschmarkt

Der Naschmarkt gehört zu unseren Lieblingsplätzen in Leipzig, er gefällt uns seit der Kinderzeit in der Gerberstraße sowohl von seinem Namen als auch von seiner Gestalt her. Unlängst war irgendwo zu lesen, dass sich das Nasch in diesem Falle vom Asch, einer Backform, ableitet (Stichwort: Aschkuchen). Aber selbst das passt ja zum heutigen Verständnis vom Naschen.

Schön am Naschmarkt sind die Rückseite des Alten Rathauses (inklusive eines Oliver Pocher, der hier allerdings Uhren verkauft anstatt Blödsinn im Fernsehen zu machen), die Alte Handelsbörse mit ihrer Freitreppe, das Denkmal des Studenten Goethe und die Löwen vorn an der Grimmaischen Straße, aber auch der Handelshof, ehemals Beherberger des Burgkellers (heute: Alex im Burgkeller) , in antiquarischen Büchern das älteste Lokal der Stadt genannt und in jüngerer Vergangenheit unter anderem von Mövenpick genutzt.

Ebenfalls schön sind die Durchgänge durchs Alte Rathaus und das Hotel Steigenberger im Handelshof. Einer führt vom Nasch- auf den richtigen Markt, der andere hinüber zur Reichsstraße, wo die Großmutter einst bei Samen-Koch gearbeitet hat (siehe unseren Beitrag „Alte Bilder IV“, Mai 2012). Samen-Koch gibt’s nicht mehr, dafür das Riquet-Café. Doch das wäre ein weiterer Lieblingsplatz …

(Geschrieben auf Anregung von Adelina vom Blog www.leipzig-leben.de, anlässlich dessen ersten Geburts- oder besser Jahrestages am 17. Januar 2013. Wir gratulieren ganz herzlich – und feiern am 14. Februar genau dasselbe.)

www.leipzig-leben.de/aktionen/lieblingsorte-in-leipzig-die-blogparade

Das Stadtmagazin BLITZ! Leipzig berichtet am 15. Januar 2013: „Adelina Horn bloggt seit einem Jahr aus der Südvorstadt. Beim Spazierengehen mit ihrer Tochter hält sie Augen und Ohren offen, hat sie Gelegenheit nachzudenken. Und abends, wenn die Kleine schläft oder der Freund Wache hält, sitzt die junge Frau am Laptop, um ‚ein buntes Potpourri an Kultur- und Veranstaltungstipps sowie Empfehlungen für idyllische Kneipchen, Bars und Lädchen‘ ins Netz zu stellen. Zu finden ist das dann auf www.leipzig-leben.de, einer Seite, die Adelina ganz allein betreibt – seit 17. Januar vorigen Jahres, von den Texten und Fotos bis hin zur technischen Umsetzung. Ehrgeizig, aber nicht verbissen fuchst sich die ehemalige HTWK-Studentin da durch. Und sie erfährt Resonanz! Ihr Blog wird gelesen! Es gibt sogar Fans. Und es gibt Dutzende weiterer Blogs aus und über Leipzig (siehe dazu u.a. www.heldenstadt.de). Deren Macher hatte Adelina anlässlich des einjährigen Bestehens ihrer Seite zur Blog-Parade aufgerufen, es ging um Lieblingsplätze in Leipzig und auch um Gemeinsamkeit …“

Architekturführer DDR, Bezirk Leipzig (1976): „Naschmarkt, intimer Platzraum, entstand hinter Altem Rathaus bei dessen Errichtung durch Abbruch alter Häuser, diente jahrhundertelang dem Handel mit Obst, Lebensmitteln u. Kleidung wie auch öffentl. Darbietungen (Theatergruppe der Neuberin). Heute zw. Denkmal des jungen Goethe, 1903 v. C. Seffner, u. Löwenbrunnen, 1918 v. H. Licht, gegenüber der Mädlerpassage als Gartenrestaurant genutzt.“

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