Leipziger Theater

Kellertheater am Georgiring

Kellertheater am Georgiring

Je nachdem, wie streng man es sieht, gibt es in Leipzig viele oder sehr viele Theater. Zählen wir nur die kommunalen Häuser? Auch die Kabaretts? Und die ganzen freien Truppen? Wir können’s ja mal versuchen und alles zusammentragen.

1959 führt der Messestadtplan unter der Überschrift Theater folgende auf: Oper „Drei Linden“ (W 33, Dreilindenstraße 30), Operetten-Theater (W 33, Wilhelm-Liebknecht-Platz 21 = Lindenauer Markt), Schauspielhaus (C1, Bosestraße 1), Kammerspiele (C1, Gottschedstraße 16) und das Theater der Jungen Welt (C1, Dr.-Kurt-Fischer-Straße = Kongresshalle, Pfaffendorfer Straße). Im Plan von 1983 sind das Opernhaus am Karl-Marx-Platz (= Augustusplatz) hinzugekommen, an dessen Seite zum Georgiring das Kellertheater sowie die beiden Kabaretts Academixer (Kupfergasse 6) und Leipziger Pfeffermühle (Thomaskirchhof 16). In der Dreilindenstraße ist nun die Musikalische Komödie zu Hause.

2018 befinden sich Oper, Kellertheater, Schauspielhaus und Musikalische Komödie an den angegebenen Orten und das Theater der Jungen Welt in der einstigen Heimstatt des Operetten-Theaters am Lindenauer Markt. Das stattliche Gebäude trug zwischenzeitlich den Namen Haus der Volkskunst. Die Academixer logieren jetzt unter Hausnummer 2, die Pfeffermühle ist in die Katharinenstraße gezogen. Zu ihnen gesellt haben sich die Kabaretttheater Sanftwut (Mädlerpassage), Funzel (Strohsack-Passage zwischen Nikolai- und Ritterstraße) und Central-Kabarett (Markt 9), außerdem das Krystallpalast-Varieté in der Magazingasse. Die Kammerspiele (später Neue Szene und Skala) sind unseres Wissens nach zur Zeit geschlossen. Das Schauspielhaus unterhält andere Außenspielstätten, die Residenz in der Baumwollspinnerei (Halle 18) und die Probebühne Mockau (Simon-Bolivar-Straße 92).

Was fällt uns an freien Truppen ein? Die Cammerspiele (im Werk 2), die Eumeniden (meist in der Mühlstraße 14), die Inselbühne, das Unternehmen Bühne, das Theater Pack (mit eigenem „Laden auf Zeit“ in der Kohlgartenstraße), das Theater Turbine (bzw. die Theaterturbine) und Armin Zarbocks Adolf-Südknecht-Ensemble (Horns Erben). Es gibt mehr sowie mindestens noch zwei Bühnenhäuser, das Neue Schauspiel in der Lützner Straße 29 und das Theatrium im Grünauer Wohnkomplex 2.

Wintervarieté (mit Essen) wird im Spiegelzelt auf dem Leuschnerplatz sowie im alten Stadtbad in der Eutritzscher Straße gespielt. Sommertheater findet u.a. am Gohliser Schlösschen, im Innenhof des Grassimuseums und im Robert-Koch-Park statt, außerdem im Hof der Moritzbastei. Und Sommerkabarett gibt es u.a. im Zoo (Funzel) und in der Klostergasse zwischen Café Madrid und Paulaner (Academixer).

Nachtrag: Das LOFFT (gerade noch wie das Theater der Jungen Welt am Lindenauer Markt 21, fast schon in der Spinnerei) und das Leipziger Tanztheater (u.a. im Josephkonsum an der Ecke von Karl-Heine- und Josephstraße) wollten wir nicht vergessen haben, ebensowenig den Westflügel in der Hähnelstraße.

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