Ausflug nach Beucha

Postkartenmotiv: Bergkirche in Beucha

Postkartenmotiv: Bergkirche in Beucha

Von beeindruckenden Bildern kennen wir die Bergkirche zu Beucha schon seit ewigen Zeiten, aus eigenem Erleben erst jetzt. Obwohl wir als Kinder bereits in der Tongrube Brandis baden gewesen waren, hatten wir Beucha nie besucht. Von Leipzig aus fährt man zum Beispiel nach Borsdorf und biegt dort rechts ab. In Beucha achtet man dann auf den Gasthof „Zur Krone“ und hält sich vor diesem links. Dann sieht man schon einen Turm, der zu einer Burg oder einem Schloss gehören könnte, allerdings ein Wasserturm ist und den Eingang zum Areal der Bergkirche markiert. Hinter ihm liegt der alte Friedhof und ein paar Schritte weiter oben das Ziel der Reise.

Von den Umfassungsmauern schauen wir auf den mit Wasser gefüllten Steinbruch – sieben soll es in Beucha geben, allein einer ist noch in Betrieb. Durchs erfrischende Grün gleiten die Schwimmer, an den zum Teil steilen Ufern sehen wir unter anderem eine Treppe und eine beinahe schwindelerregende Leiter. Und in der Kirche lesen wir, dass der Ort erstmals 1384 als Bichin erwähnt wird. Das nahe Püchau ist lustigerweise als Bichni dokumentiert, allerdings viel eher, im Jahre 932. Beucha hieß in späteren Papieren Peichau (1579), Beicha (1635) sowie Beuche (1800). Die erste Kirche hier entstand zwischen 1000 und 1300.

Auf der anderen Seite des Steinbruchs ist ein Aussichtspunkt angelegt, Parkmöglichkeiten sind ebenfalls vorhanden. Am Aussichtspunkt werden Unkundige wie wir mit „Werkstein aus Hartgestein“ bekannt gemacht. Zu diesem zählt der Beuchaer Granitporphyr, der sowohl in einer rötlichen als auch in einer grünlichen Variante aus der Erde geholt werden kann. Fotofreunden empfehlen wir den Vormittag oder Mittag für eine Visite, dann steht zum einen die Sonne günstig und zum zweiten ein anschließendes Essen in der Krone auf dem Plan.

Im Schatten eine rote Limo trinken, ein Damenhähnchensteak (mit Pfirsich und Käse) oder ein Herrenschnitzel (mit Röstzwiebeln und Knoblauchsauce) zu sich nehmen, Leute beobachten, Einzelheiten notieren und gemeinsam die frischen Fotos von der Kirche über dem Steinbruch ansehen – das macht einfach Spaß!

www.stadt-brandis.de

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