Bei Reuschels

Reuschels in Lindenau

Reuschels in Lindenau

Maik hatte es uns schon vor langer Zeit gesagt (er wohnt in der Aurelienstraße), Kai empfahl uns Reuschels Weineck per Mail. Also schnappten wir unsere Frauen und gleich noch die Freunde von unterwegsblogger.de und begaben uns nach Lindenau. Erste Erkenntnis: Reuschels heißen gar nicht Reuschel, sondern Weiß. Zweite Erkenntnis: Wir hätten schon viel früher mal hinfahren sollen.

Immerhin eröffneten Mutter Regine und Sohn Stephan Weiß ihr Lokal bereits am 6. Februar 1999. Vom Vorbeiflanieren war es uns auch ein Begriff. Nun wissen wir endlich, wie gemütlich es drinnen ist, wie gastfreundlich Tochter und Enkel von Kolonialwarenhändler Reuschel sind und was alles unter Reuschels Spezial zählt. Nämlich Pfarrer Bohnes (von der Liebfrauenkirche* am Ende der Karl-Heine-Straße) Bunte Bühne, die nach einem benachbarten Tischlermeister benannten Bouletten (Meisterbouletten) sowie der uns von Kai empfohlene Schnittchenteller (a.k.a. Häppchenplatte – klasse!, siehe Foto), der in Beziehung zu einer nahen Vulkanisierwerkstatt steht. Die Spezialitäten gehen allesamt auf Gästeanregungen bzw. -wünsche zurück. Vielleicht steht demnächst etwas von uns oder Euch auf der Karte?

Stephan Weiß

Stephan Weiß

„Die Karte brauchen Sie nicht – das hab ich alles im Kopf“, sagte Regine Weiß, als es um die Auswahl des Nachtischs ging. Zuvor hatte uns Stephan Weiß folgenden Tipp gegeben: „Gelangweilt gucken beim Weinverkosten – das zeugt von Kompetenz.“ Wobei er beim Beschreiben seiner Weine überhaupt nicht gelangweilt, sondern im Gegenteil sehr engagiert wirkt. Lasst Euch von ihm was vorschlagen, es macht Spaß! Und esst alle was anderes, um Mutti Weiß‘ Vielfalt kennenzulernen.

Geht auch mal runter in den Keller, der einst Kohlen barg und dessen (daraufhin erneuerte) Deckengewölbe beim Umbau eingestürzt sind. Hier unten findet der Geschichtsinteressierte neben versteckten Sitz- und Trinkplätzen alte Leipzig-Postkarten zu verschiedenen Themen. Im Laden direkt am Lokal sieht es ebenfalls so einladend aus, dass man bleiben, probieren und mit Stephan Weiß über Weine, Liköre (er machte uns auf den sizilianischen Strega aufmerksam) und Lindenau palavern möchte. Als guter Tag für Plaudertaschen gilt übrigens Montag, da ist Reuschels Weineck (das in Kürze nur noch Reuschels heißen wird) nicht so voll.

www.reuschels-weineck.de, www.strega.it, www.unterwegsblogger.de

* siehe unseren Beitrag „Die Hilfsschule West II“ (Juni 2014)

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