Bejahrte Bieretiketten IV

Fuchsschänke, Sachsen-Bräu

Fuchsschänke, Sachsen-Bräu

Mittlerweile liegen auch die 1990er Jahre weit in der Vergangenheit und mit ihnen die Wunschvorstellungen einiger Betriebe der hopfen-und-malzverarbeitenden Industrie und ihrer Konsumenten. Sternburg ist nicht mehr „international begehrt“ und ebensowenig „Marke ersten Ranges“, aber immerhin noch da (und zwar im Hektoliterbereich). Reudnitzer, Bauer, Kronen und Ulrich hingegen traten bereits die Reise ins Vergessen an, wobei man ab und zu mal eine rote Limo unter dem Namen Bauer in die Hand bekommt.

Unser unglaublicher Andreas erzählte kürzlich, dass es in Leipzig und Umgebung (ungefähr auf dem heutigen Stadtgebiet) einst 40 Brauereien gegeben hat. Wir baten um eine Auflistung, da wurden es noch mehr, über 50 – siehe dazu unseren separaten Beitrag „Liste Leipziger Brauereien“ (November 2015). Diese Bierproduktionsstätten sind somit zumindest namentlich aus dem Reich des Vergessens zurückgekehrt …

Noch etwas: Im Craft-Beer-Rausch unserer Zeit werden die bundesweit verkauften Marken „Fernsehbier(e)“ genannt, wegen ihrer TV-Werbung. Das haben wir gerade erst mitbekommen und finden es witzig!

Und noch etwas anderes: In der Hamburger Straße 38 (Eutritzsch) konnten wir letzte Woche das bereits ziemlich verblasste Schild der Fuchsschänke fotografieren. Wer genau hinguckt, sieht einen Fuchs sowie den Schriftzug und das Logo von Sachsen-Bräu.

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