Krimis nach dem Urlaub

Henner Kotte

Henner Kotte

Wer im Sommer in Südtirol war und sich für Krimis interessiert, der kann am 5. September in die Moritzbastei gehen. Und wer am Zwenkauer See war oder in Polen – auch. Denn Henner Kotte (Foto) bringt in Kürze zwei Bücher heraus, „Hohe Morde“ und „Der Pianist ohne Gedächtnis“*, beide im Mitteldeutschen Verlag.

Im „Pianisten“ schickt Kotte seinen Kommissar Kohlund zum fünften Mal ins Rennen bzw. zunächst ans Westufer des Zwenkauer Sees. Dort wurde eine Leiche gefunden, die Ermittlungen ziehen sich rüber bis nach Wroclaw. Großes Thema hinter dem Ganzen: Unnütze Menschen. „Wenn Menschen verschwinden, tauchen irgendwo vielleicht andere auf“, macht der Autor, der auch im Nachbarland recherchierte, neugierig. Zur Buchpremiere in der Moritzbastei verrät er mehr und wird wie so oft stimmstark unterstützt von Axel Thielmann. Für „Hohe Morde“ wiederum fuhr Kotte in den Vinschgau und rekonstruierte nach Archivbesuchen und Tatort-Besichtigungen historische Kriminalfälle.

www.mitteldeutscherverlag.de

siehe auch unseren Beitrag „Leichtathleten im Keller“ (Juni 2013)

* die täglich lesenswerte Leipziger Internet-Zeitung hat bereits am 26.08.2014 eine furiose Rezension des Kotteschen „Pianisten“ von der Leine gelassen und spricht darin u.a. von zwei Leipzigs, „eins für die zufriedene Politik und ihr plattes Marketing, und das andere Leipzig, das sich bis unten in die Schulklassen austobt, wo keiner der Loser sein will und sich alle zusammentun, um unter den Schwachen die Schwächsten zu dissen und zu mobben. Wie in der richtigen Welt der Eltern eben.“

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