Beim Pferderennen

Zweifacher Sieger Alexander Pietsch

Zweifacher Sieger Alexander Pietsch

Gestern waren wir das erste Mal seit Jahren beim Pferderennen und gleich hin und weg. Die Atmosphäre, die Leute, die Pferde! Das Gelände, der Himmel überm Scheibenholz und die Wetten! Zunächst lockte uns nur die Neugier, die schöne Tribüne, das Getrappel, das man auch im benachbarten Clara-Zetkin-Park hört. Dann aber kamen wir mit regelmäßigeren Besuchern ins Gespräch (geht schnell!), wagten einen ersten Einsatz und ließen uns anstecken.

Übermütig setzten wir zwei Euro (ab einem Euro möglich) auf Prinz Phönix und Sieg – kein Gewinn. Dann setzten wir auf Platz und Let’s Run und hatten mehr Glück. Zwischen den Rennen ging’s auf einen Kaffee in die ehemalige Rennbahngaststätte, dann ins Innere der Anlage zum Pferde- und Jockey-Angucken. Fetzig! Die Tageskarte für den Galopprenntag „Leipzig für Halle“ kostete sieben Euro – wir genossen von 14 bis 17 Uhr bei sieben Rennen beste Unterhaltung.

Trägerinnen durchgedrehter Hüte entdeckten wir dabei fast nicht; die Frau mit der großen Pfauenfeder im Haar sah gut aus. Die Jockeys trugen lustige Klamotten, welche im Programmheft alle abgebildet sind. Am 6. Oktober geht’s wieder hin, wenn’s nicht regnet, denn die Tribünenplätze (14 Euro) sind uns zu teuer.

Ergänzung: Am Montag danach, am 24. September, lasen wir in der Leipziger Volkszeitung, dass „der Veranstalter im Scheibenholz (die sieben Rennen) für den klammen Hallenser Rennclub übernommen hatte“. Sowie: „Nur Jockey Alexander Pietsch, gebürtiger Dresdner und in Köln aktiv, kam zweimal zum Zuge“, nämlich zu zwei Siegen. Und noch das: Koffi Angel befindet sich im Besitz des Hamburger Kaffeekaufmanns Albert Darboven – man sah es der Kleidung des Jockeys (Wladimir Panov) an und versteht so auch den Namen der Stute.

Zwei Wochen später, am 6. Oktober, dem letzten Renntag des Jahres (wir waren da!), konnte Alexander Pietsch vier Siege davonreiten. Die LVZ titelte „Der vierfache Pietsch“ und nannte Wladimir Panov den „Pechvogel des Tages“, der Jockey hatte sich in der Startbox verletzt …

www.galoppimscheibenholz.de

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