Im Leipziger Osten III

Wurzner Straße

Wurzner Straße

„Die Umgestaltung der Wurzner Straße bildet einen der drei Schwerpunkte des Stadtumbaus im Leipziger Osten. Beispielhaft soll hier durch Auflockerung der städtebaulichen Struktur – Gestaltung brach liegender Grundstücke und sinnvolle Rückbaumaßnahmen – ein attraktiveres Wohnumfeld entstehen“, so steht es auf www.leipziger-osten.de geschrieben. In der Wurzner Straße selbst steht vor allem viel leer.

In den 1970ern und 1980ern haben wir in der Nähe gewohnt (Anger-Crottendorf) bzw. die in der Nähe wohnenden Großeltern (Crottendorfer Straße) besucht. Damals war vor allem der Abschnitt zwischen Breiter Straße und Hermann-Liebmann-Straße voller unterschiedlicher Geschäfte, es gab den Konsum, Fleischer, Rundfunk und Fernsehen, Möbel, eine Apotheke (siehe unseren Beitrag „Alte Bilder V“ vom Juli 2012) und auch die uns früher wichtige Galerie P (Ecke Lilienstraße), ein Laden, in dem Poster verkauft wurden. Was heute los ist, zeigen unsere Fotos …

Das einzig Verblüffende ist das Space Hotel in der Nummer 4, das „eine günstige und schlichte Übernachtung zum guten Preis“ anbietet (www.space-hotel.de).

Nachtrag am 24.06.2014: Es tut sich was im Leipziger Osten, wir sehen und spüren das und haben jetzt auch diese Aussage vom städtischen Amt für Statistik und Wahlen: „In den Ortsteilen Neustadt-Neuschönefeld, Volkmarsdorf, Anger-Crottendorf, Sellerhausen-Stünz und Reudnitz-Thonberg im Leipziger Osten hat das Aufholen begonnen. Die fünf Ortsteile profitieren von Zuzügen von außerhalb Leipzigs, innerstädtisch verlieren sie (noch). Bemerkenswert ist die Zunahme der im Gebiet wohnenden Studenten – bekanntermaßen die Siedlungspioniere.“

Nachtrag am 20.09.2016: Die Geschichte von Radio Fernsehen Güldemann (siehe zwei Fotos in untenstehender Galerie) erzählt das Buch „Geschäfte mit Geschichte“ (Leipziger Messe Verlag). Mindestens bis in dessen Erscheinungsjahr 2001 agierte das kleine Unternehmen in der Wurzner Straße 11. Irgendwann danach wechselte es in die Hausnummer 3. Geführt wird es von Marlis Wilhelm, der Enkelin von Kurt Güldemann, welcher 1930 in der Ungerstraße 20 begonnen hatte und 1949 in die Wurzner bzw. damals Erich-Ferl-Straße 11 umgezogen war.

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