Leipziger Giebel I

Jogger am Hauptbahnhof, Kurt-Schumacher-Straße

Jogger am Hauptbahnhof, Kurt-Schumacher-Straße

Scheinbar sind wir Sammler. Nach Leipziger Löwen und SpongeBobs, nach blauen Kühen und anderen Tieren im Stadtbild, nach Bahnhöfen und Bieretiketten, nach Rathäusern und Grünanlagen haben wir nun ein paar Leipziger Giebel zusammengetragen, überwiegend solche, die nicht gerade neu gemalert wurden.

An manchen steht noch VEB (Volkseigener Betrieb), an anderen ein Baumarktname, den kaum einer mehr kennt: Götzen. Es gab auch mal Wirichs und Praktiker und ganz früher die BHG. Zurück zum Thema: Wir sehen Hinweise auf Autohäuser und Malermeister, ebenso künstlerische Wandbilder aus den 1980er Jahren (Kurt-Schumacher-Straße, die hieß vorher Rudolf-Breitscheid-Straße – beide SPD) beziehungsweise von heute. In zunächst zwei Teilen zeigen wir Euch eine Auswahl von Giebeln aus allen möglichen Ecken der Stadt.

Unglaublich war das: „Wie in Gemeinschaft der Arbeit / mit Treue, Müh‘ und Fleiß / erstellt wird das schützende Haus / ebenso emsig baue ein jeder mit / am einigen Reich der Deutschen. / Seht nicht allein auf den Lohn / der klingenden Münze – / tausendfach lohnt, / was Ihr zum Besten / ferner Geschlechter / getan!“ Das stand die ganze DDR-Zeit über an einer Wand in der Lützner Straße, einschließlich des „einigen Reiches der Deutschen“. Wenn wir mit der 15 in Richtung Grünau vorbeifuhren, wunderten wir uns immer wieder über diese Tatsache …

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