Ab in die Gartenkneipen XIII

Eingangsbereich der zugehörigen Gartensparte

Eingangsbereich der zugehörigen Gartensparte

Endlich ergab sich mal wieder die Gelegenheit, eine Gartenkneipe zu besuchen. Zu fünft rückten wir in der Kirschblüte ein bzw. setzten uns, weil das Wetter noch sommerlich schön war, vor das Mockauer Lokal. Im Gegensatz zu früher hatten wir sogar vorbestellt – Corona ändert die Gewohnheiten ebenso wie die Öffnungszeiten! In die Kirschblüte sollte man um die Mittagszeit gehen.

Gesagt, getan! Es gab Sülze, Rostbrätl, Schnitzel mit Spiegelei, Steak mit Letscho sowie Bauernfrühstück für unsere Runde, einige schafften danach auch noch einen Eisbecher. Das Essen erfüllte alle Gartenkneipenwünsche, es sah gut aus und schmeckte. Der Kellner, der sicher gleichzeitig auch der Wirt ist, servierte mit ausgesprochen fröhlicher Freundlichkeit – sehr angenehm und launefördernd.

Kommt Ihr mit der Straßenbahn, prägt Euch die Haltestelle Samuel-Lampel-Straße ein. Kommt Ihr zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto, ist die Kieler Straße erste Orientierung. Gegenüber der Kartoffelkneipe (siehe unseren Beitrag „Hefe, Mörtel, Wurst und Pizza“, September 2020) beginnt ein halbbefestigter Weg namens An der Parthe. Dort seid Ihr richtig!

Wenige Tage nach unserer Einkehr in der Kirschblüte erkundeten wir den hallischen Hufeisensee. Der ist nicht ausgeschildert, obwohl sich unmittelbar an sein Westufer ein Golfplatz anschließt und hier gerade erst die Deutschen Wasserskimeisterschaften stattgefunden haben. Einen Kleingartenverein gibt es übrigens auch.

Wir kamen schließlich ans Ziel, spazierten bis zu den Seeterrassen Halle und waren – wie schon in Mockau – begeistert. Zwischen Golfern in typischer Golfkleidung probierten wir zum einen regionale Antipasti (tolle Idee toll umgesetzt!), zum anderen wurden wir positiv in unseren preislichen Erwartungen enttäuscht. Ihr möchtet auch mal dorthin? Dann tastet Euch über die Leipziger (B 6) und die Europachaussee in Richtung Krienitzweg vor.

Nachtrag am 01.10.2020: Tom schrieb: „Die Kirschblüte hieß bei uns hoffnungslos dem Sozialismus abkömmlich Heranwachsenden einfach nur ‚Der Hugo‘ – in Anlehnung an den Namen der Gartensparte ‚Hugo Breitenborn‘. Tja, is ’n paar Tage her, Mitte der 80er.“ Super! Danke, Tom!

,

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen