Aktenzeichen L.E. ungelöst IV

Feuergefährdeter Betrieb

Feuergefährdeter Betrieb

In den vorangegangenen Folgen waren wir schon recht erfolgreich und holten im Laufe der Zeit nach unten gesunkene Namen, Fakten und Details wieder hinauf ans Leipziger Tageslicht. Manches konnten wir bislang nicht klären, aber das wird noch! Da sind wir optimistisch.

In „Aktenzeichen L.E. ungelöst IV“ versetzen wir Euch und uns erneut zurück in die Neunziger! Diesmal wissen wir sogar einiges und überprüfen wie die Lehrer, ob Ihr es ebenso wisst. Daran, wo der Trabant mit dem Kennzeichen SKF 6-85 stand, erinnern wir uns allerdings nicht mehr. Auch Richards – da fehlt garantiert der Nachname – Automobile und der Feuergefährdete Betrieb stellen uns vor Rätsel. Bei letzterem haben wir zumindest eine Vermutung.

Das Riebeck Bräu-Stübl mit Thurn-und-Taxis-Bier-Laternen ist zwar aus der realen Welt verschwunden, hat seine einstige Adresse jedoch auf den Straßenschildern im Bild verewigt bekommen: Markranstädter / Ecke Klingenstraße. Das zweite hier gezeigte Bräustüb’l musste einem Neubau weichen. Wer weiß wo?

Zu Victors Garten getrauen wir uns keine Frage zu stellen – zu einfach. Höchstens: Kann jemand sagen, von wann bis wann das Lokal unter diesem Namen bestand? Und schließlich der gesuchte S-Bahnhof. „Tipp“ (= in Anführungszeichen): Das gründerzeitliche Gebäude wird von der Bahn nicht mehr genutzt.

Schreibt uns (per Mail oder auf Facebook), wenn Ihr zur Aufklärung beitragen könnt und möchtet. Preise gibt es nicht, dafür Respekt und Anerkennung!

Nachtrag am 08.10.2015: Heute haben wir’s auf Facebook verraten: Die historische Bahnhofsinnenaufnahme stammt aus Wahren. Dort wird ja seit einiger Zeit kräftig gebaut, das Gebäude ist dabei, wieder richtig schön zu werden.

Außerdem fanden wir mit Thomas‘ Hilfe heraus, dass wir mit unserer Erinnerung richtig lagen: Bei dem Feuergefährdeten Betrieb handelt es sich um das ehemalige Furnierwerk Böhlitz-Ehrenberg. Mittlerweile stehen an Ort und Stelle (Nähe Waldmeister-Möbel) Eigenheime und Reihenhäuser. Im Vordergrund des 1990er-Jahre-Fotos ist das Wiegehäuschen bzw. die Holzwaage zu sehen.

Nachtrag am 13.10.2015: Weitere Neuigkeiten! Das Bräustüb’l hatten wir schon mal – in unserem Beitrag „Alte Bilder VI“ im Dezember 2012. Damals zeigten wir nur das gelbe Öffnungszeitenschild und wunderten uns darüber, wie eine Bar und Disco den Freitag zum Ruhetag machen konnte. Standort des verschwundenen Lokals war die Georg-Schumann-Straße, dort, wo seit einiger Zeit das Gohliser Kaufland seine Umsätze macht.

Victors Garten in der Zschocherschen Straße war ein zeitweiliger Nachfolger des DDR-Jugendklubs „Victor Jara“ (neben der Stadtteilbibliothek Plagwitz), eine weitere Nachfolgerin heißt übrigens Annalinde – und die gärtnert wirklich!

www.annalinde-leipzig.de

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