Sommer in Leutzsch III

Georg-Schwarz-Straße

Georg-Schwarz-Straße

Noch befinden wir uns nicht in den Sommerferien*, doch sie rücken heran und erinnern uns an die Zeit, in der wir endlos Zeit hatten. Schönes Wetter, leere Straßen, Langeweile …

Ein Gefühl wie in der Kindheit bekommen wir zum Beispiel, wenn wir in der hinteren Georg-Schwarz-Straße und ihren Nebenstraßen unterwegs sind, am besten ziellos, einfach gucken. Fünf Euro kann man ja trotzdem in der Hosentasche haben, falls es doch irgendwo ein Eis, eine Limo oder eine Bratwurst geben sollte.

Es ist auch mal schön, wenn nichts los ist. Und in der hinteren Georg-Schwarz-Straße ist zumindest nicht viel los. Der Schlüsseldienst ist verschwunden, irgendetwas (vielleicht ein Pflegedienst?) hinzugekommen, der Gesamteindruck jedoch geblieben**. Wenn die Stadtverwaltung aber hier die Straße machen lässt – im nächsten oder übernächsten Jahr -, wird es dann doch anders aussehen. Ordentlicher, geregelter. Und Regeln stehen immer im Gegensatz zur gern und oft beschworenen Freiheit.

Warum müssen Fahrrad- und Autofahrer gegeneinander ausgespielt werden (wir zum Beispiel fahren beides)? Könnte man den Straßenbelag nicht einfach in Ordnung bringen und auf Radstreifen und Parkbuchten verzichten? Jetzt geht es doch auch.

* in Sachsen ab 13.07.2015
** siehe unsere Beiträge „Sommer in Leutzsch“ I und II (August 2012 bzw. 2013)

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