Wie hieß das Pony?

Silke Heinigs Buch "EisbärenSommer"

Silke Heinigs Buch „EisbärenSommer“

Bei Bäcker Kleinert in Grünau haben wir Silke getroffen und seitdem ein neues Rätsel für gedächtnisstarke Leipzig-Kenner im Kopf. Denn Silke fragt sich, wie das Pony hieß, das Foto-Bartholdt in den 1960er und 1970er Jahren im Zoo in der Nähe der Bärenburg im Einsatz hatte? Irgendjemand weiß das bestimmt noch. Silke leider nicht mehr, dafür hat sie die Fotos aufgehoben, auf denen sie einmal mit und einmal ohne Bruder Swen posiert. In ihrem Buch EisbärenSommer erinnert sie daran sowie an Aufnahmen mit Löwen-, Tiger- und anderen Großkatzenbabies.

Etwas Besonderes sind auch die Ostseebilder mit falschen Eisbären! Bei einem Urlaub im Norden haben wir solche historischen Dokumente in einem Schaufenster oder einem Heimatmuseum gesehen. Auf jeden Fall konnten wir mit dem 1956er Eisbärenfoto von Silkes Mutter sofort etwas anfangen! Mutti Karin ist darauf 19 Jahre jung und macht Ferien auf der Insel Rügen. Die Göhrener Fotografenfamilie Bitterling trug seinerzeit die künstlerische Verantwortung, der Sohn zusätzlich das Kostüm, während der Vater den Auslöser betätigte.

Und es gibt weitere Erinnerungen in Silkes „EisbärenSommer“, kein Wunder, lautet der Untertitel doch „Familiengeschichten und Fotoschätze meiner Kindheit in Leipzig“! Wir lesen von der Tanzschule Seifert, dem Tanzkreis Grün-Gold und dem umschwärmten Erfolgstänzer Hasso Busch, von den Fichte-Paddlern und Opa Alfred, von amerikanischen Soldaten, die 1945 auf dem Augustusplatz Kühe melken ließen, sowie von Opa Herberts Einsatz für den VEB Polygraph in Conakry, der Hauptstadt des soeben von Frankreich unabhängig gewordenen Landes Guinea.

Silke kommt, wie ihre Oma Hilde Jahrzehnte zuvor, in die Rote Schule in der Breitenfelder Straße, sie schaut Filme mit Leipzig-Bezug wie „Du und ich und Klein-Paris“ oder „Heißer Sommer“, wohnt in einem AWG-Haus in Gohlis, trifft beim Milchholen den Sänger Fred Frohberg und hat mit Großtante Alice (sprich: Alize) eine Kürschnerin vom Brühl in der Familie! Der Auensee wird erwähnt, das Glück im Kleingarten („Gartenfreunde West“) und die Geschichte, wie Oma Hildes 100. Geburtstag in die LVZ kam. Doch lasst Euch nicht ablenken, die Frage lautete: Wie hieß das Pony?

Nachtrag am 31. März 2019: Das Pony hieß Francello! Silke hatte sich mit ihrer Namenssuche auch an die Leipziger Rundschau gewandt und deren Leser erinnerten sich. Eine Leserin war als Kind sogar als Pony-Betreuerin für Foto-Bartholdt aktiv gewesen und wusste dementsprechend zu antworten, ebenso ein ehemaliger Tierpfleger. Das Rätsel ist gelöst, wir freuen uns mit!

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