Stonehenge aus Neubaublöcken

Am Nibelungenring

Am Nibelungenring

Man könnte den Rundling in Lößnig auch als „Stonehenge aus Neubaublöcken“ bezeichnen, was nicht abwertend gemeint ist. Denn die Anlage rund um den Siegfriedplatz wirkt reizvoll und gemütlich – sachliche Gebäude mit Flachdächern müssen ganz und gar nicht hässlich sein. Am besten sieht der Rundling von oben aus, wir hatten einmal das Glück, mit einem Ballon drüber fliegen (Insider sagen „fahren“) zu können.

Aber auch zu Fuß oder mit dem Rad macht ein Streifen durch die Straßen mit Namen wie Nibelungenring, Kriemhild- oder Brunhildstraße Spaß. Das Runde bzw. Gebogene ist zu erkennen, bloß eben nicht vollständig zu überblicken. Zu verdanken haben wir das Ensemble Stadtbaurat Hubert Ritter (1886-1967). Der „war ein besonders experimentierfreudiger Architekt und Städtebauer, dem die Einführung vieler neuer Ideen, auch des industriellen Bauens, zu verdanken ist“ (Zitat aus „Leipzig – Architektur von der Romanik bis zur Gegenwart“).

In der Faradaystraße in Möckern stehen ebenfalls Rittersche „Neubauten“, schlicht und dabei schön wie der Rundling am Silbersee (dem einstigen Austragungsort des Ereignisses Balloon Fiesta, im Rahmen dessen wir vor Jahren in die Luft gegangen waren). Außerdem gibt es den Wahrener Rundling (Linkel- / Ecke Friedrich-Bosse-Straße), der seit kurzem wieder in den Farben seiner Erbauungszeit, der Jahre 1927/28, erstrahlt und ebenfalls von Hubert Ritter stammt.

siehe auch unseren Beitrag „Durch Möckern“ (April 2013)

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