Manfred beim Marathon

Nach dem Marathon

Nach dem Marathon

Unser erster Marathon! Nicht auf, sondern an der Strecke. Freunde aus Frankfurt am Main waren zu Besuch, und Manfred lief mit. Wir glänzten dafür mit Ortskenntnis und betreuten Andrea, Manfreds Frau, Motivatorin und Gel-Geberin. Zunächst zeigten wir unseren Gästen die Ernst-Grube-Halle auf dem Gelände der DHfK.

Dort waren die Anmeldung, Umkleidemöglichkeiten usw. untergebracht. Dann zeigten wir den Beiden den Start/Ziel-Bereich zwischen Arena und Zentralstadion und gingen Nudeln essen (das Rizzi neben der Pinguin-Milchbar können wir empfehlen). Sportler brauchen Kalorien. Schließlich gab’s im Spizz noch einen alkoholfreien Cocktail.

Am eigentlichen Tag, am 22. April, holten wir den Marathon-Läufer nebst Begleitung früh am Gästehaus Angela (ebenfalls empfehlenswert) im Leutzscher Villenviertel ab und brachten ihn zum Revue-Theater am Palmengarten. Dort konnte man parken und von dort war es nicht weit zur Ernst-Grube-Halle. Manfred verschwand in Richtung Start, während wir vorm Subway am Waldplatz Position fürs erste Zujubeln bezogen. Dort spielte schon – wie an mehreren Stellen an der Strecke – eine Band: In diesem Falle die Fussgänger mit ihrem siebenjährigen Schlagzeuger!

Manfred schoss vorbei, und wir machten uns auf zum nächsten vereinbarten Zujubel- und Unterstützungspunkt, an die Kreuzung von August-Bebel- und Kurt-Eisner-Straße. Da wir etwas schneller als die Marathonläufer waren (wegen Ortskenntnis und Abkürzungen), konnten wir unterwegs im Café Grundmann noch für drei Espressi einkehren. Andrea hatte das oben erwähnte Gel für ihren Sportsmann in der Tasche, ein Konzentrat, das die abgerannten Kalorien ersetzt und den Läufer stärkt. Das drückte sie ihm an der vereinbarten Kreuzung wie eine Staffelläuferin in die Hand.

Nun spazierten wir über die Karl-Liebknecht-Straße zurück ins Zentrum, machten mit Käseschnitten und Thermoskannenkaffee Rast in den Fritz-von-Harck-Anlagen am Bundesverwaltungsgericht und stellten uns anschließend an die Kreuzung Harkortstraße / Ecke Ring. Wieder kam der Sportler zur angekündigten Zeit vorbeigefedert – es war sein neunter Marathon, er konnte sich gut einschätzen. In Frankfurt (Main), Mannheim, Düsseldorf und Hamburg ist er u.a. schon gerannt, in Leipzig zahlte er die bislang niedrigste Startgebühr – in seinem Falle 30 Euro.

Wir begaben uns über den Ring, die Gottschedstraße und die Jahnallee zurück zur Arena, um die Einlaufenden anzufeuern. Hier standen die Zuschauermassen, verausgabten sich die Moderatoren und rasten die Männer und Frauen aller Altersklassen nach über 42 Kilometern verblüffend frisch ins Ziel. Und Manfred? Der hatte sich eine Zeit von 3 Stunden und 45 Minuten vorgenommen. Bei tollen Bedingungen lief es und er aber besser als erwartet: Nach 3:33 Stunden sprang er lächelnd durchs Ziel (Platz 179).

www.leipzigmarathon.de
www.myspace.com/diefussgaenger

Nachtrag: Im April 2015 waren wir übrigens erneut „Beim Leipziger Marathon“, diesmal mit Luise und Thomas.

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