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Kleine Runde durch …

Kleine Runde durch Sellerhausen

Von der Emmauskirche aus wandten wir uns diesmal der Thallwitzer Straße zu, begegneten unter der Eisenbahnbrücke einem Kaktus, um dann den Offenen Club Sellerhausen, einen Rewe-Markt sowie (vermutlich) die alte Kaufhalle kurz vorm Rosmarinweg zu sehen. Sie steht zum Verkauf, was aber fängt man mit einer Kaufhalle an? Wohnen wird man darin nicht dürfen.

Das wäre sowieso angenehmer im Rosmarinweg mit seinen gemütlichen Häusern aus den 1930er Jahren (geschätzt). Wir bogen in den Resedaweg ein und von dort auf den Narzissensteig, welchem wir bis zur Mäusekiste, einem Kindergarten, folgten. Dort angekommen, sahen wir auch die Hans-Christian-Andersen-Schule und staunten über die Menge an Platz, Grün und Ruhe hier in der Kurve der Louis-Fürnberg-Straße.

Auch die Häuser der verschiedenen Leipziger Wohngenossenschaften in der Portitzer Straße profitieren davon und von der Nähe zum Kleingartenverein Volksgarten (mit Gaststätte). Sehr hübsch! Weiter vorn liegt die S-Bahn-Station Sellerhausen, dort, wo die Portitzer zur Macherner Straße wird. Ein Haus wartet unsaniert zwischen seinen aufgefrischten Artgenossen, hat dafür jedoch noch das alte Brandkatasterschild mit der Abkürzung Sell. für Sellerhausen zu bieten.

Das Haus daneben zeigt überm Eingang kleine Fabelwesen im Stil von circa 1900, während auf der anderen Seite der Bahn, in der Emmausstraße, Mutter, Vater und Kinder gleich zweimal – Nummer 11 und Nummer 17 – von der Wand lächeln, im Stil von 1939. Das Jahr ist am Haus vermerkt.

siehe auch unsere Beiträge „Draußen in Sellerhausen“ (Mai 2015) und „Das Dorf Sellerhausen“ (Oktober 2020) sowie „Alte Schilder in Neustadt“ (März 2016)